Wichtige Information zum Thema Batteriebeleuchtung

Seit dem 01.08.2013 sind Batteriebeleuchtungen am Fahrrad zulässig, wenn diese der StVZO entsprechen und durch das zugehörige Prüfzeichen gekennzeichnet sind.

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Batterie- und Akkubeleuchtungen, die nicht vom Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen sind, gelten weiterhin als nicht zulässig! Gemäß §67 der StVZO betreffend Fahrradbeleuchtungen, sind alle Hersteller angehalten Ihre Produkte dieser Vorgabe anzupassen. Dies gilt explizit im Geltungsbereich der deutschen StVZO.

Dies betrifft nicht nur die beliebte „Lightskin“ LED-Sattelstütze, sondern z.Bsp. auch die Beleuchtung von Lezyne, Bookman und Knog, da diese nicht explizit für den deutschen Markt gefertigt werden.

Anders die SUPERNOVA „Airstream“ aus unserem Sortiment, welche als internationale und StVZO-konforme LED-Lampe erhältlich ist! Siehe unten!

Auf Grund der Gesetzesänderung, die künftig auch wiederaufladbare Energiespeicher als Energiequelle zu Fahrradbeleuchtungen zuläßt und der damit zusammenhängenden Presse-Veröffentlichungen, haben sich Abmahnvereine, Rechtsanwälte und die Wettbewerbszentrale diesem

Thema angenommen. Mit Bezug auf dem §22a der StVZO gehen zur Zeit vermehrt Abmahnungen an den Fachhandel, welcher wir ja nun einmal sind. Um diesem Dilemma vorzugreifen weisen wir in unserem Webshop bei den entsprechenden Artikel ausdrücklich darauf hin, dass eben jene NICHT den Richtlinien der StVZO entspricht und wenn dann als zusätzliche Beleuchtung für Rucksack, Hundehalsband oder Kinderwagen zu nutzen ist! Leuchten tun die Leuchten ja immernoch…

Hier ein Auszug des §22a der StVZO:

§ 22a Bauartgenehmigung für Fahrzeugteile.
(1) Die nachstehend aufgeführten Einrichtungen, gleichgültig ob sie an zulassungspflichtigen oder an zulassungsfreien Fahrzeugen verwendet werden, müssen in einer amtlich genehmigten Bauart ausgeführt sein:

(2) Fahrzeugteile, die in einer amtlich genehmigten Bauart ausgeführt sein müssen, dürfen zur Verwendung im Geltungsbereich dieser Verordnung nur feilgeboten, veräußert, erworben oder verwendet werden,

wenn sie mit einem amtlich vorgeschriebenen und zugeteilten Prüfzeichen
gekennzeichnet sind. Die Ausgestaltung der Prüfzeichen und das Verfahren bestimmt das Bundesministerium für Verkehr; insoweit gilt die Fahrzeugteileverordnung vom 12. August 1998 (BGBl. I S. 2142). Hierzu gehören nach § 22 a, Abs. 1, Nr. 22 Lichtmaschinen, Scheinwerfer, Schlussleuchten, rote, gelbe und weiße Rückstrahler, Pedalrückstrahler und retroreflektierende Streifen an Reifen oder in den Speichen für Fahrräder (§ 67 Abs. 1 bis 7 und 11);

sämtliche Leuchten sind hier erhältlich: shop.bundesrad.de